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Katze vegetarisch ernähren? NEIN!

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Eintrag vom 03.02.2014

Zur Zeit ist Tierschutz, glücklicherweise, gerade im Trend. Immer mehr Leute wollen das Leid der Tiere mindern, indem sie weniger Fleisch essen, bewusster einkaufen oder sogar ganz auf Fleisch verzichten, sprich: sich vegetarisch ernähren. Es gibt auch einige, die noch einen Schritt weiter gehen und sich vegan ernähren. Veganer verzichten auf alles, was von Tieren stammt, wie z.B. Fleisch, Milch, Eier, Gelatine, Honig, ...

Ich selber ernähre mich auch vegetarisch und bin sehr glücklich damit. In Deutschland gibt es viele tolle Produkte für Menschen, die kein Fleisch essen.

Aber wie sieht das denn bei den Katzen aus? Ich habe mal in einem Tierschutzmagazin in der Schweiz gelesen, dass ein Tierschützer dazu rät, seine Tiere, Katzen wie auch Hunde, vegetarisch zu ernähren. Besser noch wäre vegan, um das Tierleid mindern zu können.
Es gibt immer mehr Seiten im Internet mit Anleitungen, wie man sein Tier vegetarisch ernähren kann. Aber ist sowas für unsere Haustiere auch wirklich das Richtige?

Ich habe vor ein paar Jahren ein kurzes Praktikum beim Tierarzt meiner Katzen gemacht (als TPA). Ich kann mich erinnern, dass ein Mann mit seiner Katze gekommen ist, die total schwach war. Sie wies keine typischen Symptome einer Erkrankung auf. Es konnte keine Entzündung und nichts nachgewiesen werden. Es war aber offensichtlich, dass das Tier geschwächt und auch etwas apathisch war.
Irgendwie kam ich während der Untersuchung mit dem Mann ins Gespräch. Dabei kam raus, dass er auch Vegetarier ist. Man hatte also etwas, worüber man sich unterhalten konnte und es war ein ganz nettes Gespräch. Der Tierarzt hat dann zum Spass gesagt, dass die Katze hoffentlich nicht auch vegetarisch essen muss. Der Kunde wurde dann ganz blass und hat nichts mehr gesagt. Da hatten wir die Diagnose dann auch schon für die Katze: der gute Mann hatte sein Tier ebenfalls vegetarisch ernährt. Die Katze hatte starke Mangelerscheinungen und war deswegen so schwach.

Ich bin selber dafür, dass man den Tierschutz fördert und darauf achtet, was man kauft. Denn nur die Nachfrage kann ein Umdenken erwirken.
Es ist allerdings dringend davon abzuraten, Katzen wie auch Hunde vegetarisch zu ernähren.

In Fleisch hat es viel Eisen und nur in Fleisch kommen Taurin (Aminosäure) und Arachidonsäure (Fettsäure) vor, die für Katzen lebenswichtig sind. Fehlen ihnen diese essentiellen Säuren, so werden sie krank.
(Essenzen sind Stoffe, die der Körper nicht selber oder nur ungenügend herstellen kann, so dass sie über Nahrung zugeführt werden müssen).

Es ist gut, wenn man das Tierleid der Nutztiere mindern will, indem man selber kein Fleisch isst. Unseren Haustieren tun wir damit aber keinen Gefallen. Sie sind von Natur aus Fleischesser und müssen das auch bleiben.

Ich habe selber 2 Fellnasen, die ganz verrückt auf Gemüse und meinen vegetarischen Aufschnitt sind. Ich gebe ihnen nie etwas davon ab. Aber es passiert manchmal, dass ich die Küche nicht abschliesse und dann holen sie sich halt was.
Ich bin aber total dagegen, dass sie meine Sachen essen. Sie sind Fleischesser und deswegen ernähre ich sie auch mit dem, was sie brauchen

Weitere Infos: http://www.tierschutzbund.de/faq/heimtiere/katzen-vegetarisch-ernaehren.html

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 17 Kommentare

marifri
07.02.2014 19:09 Uhr
Das sehe ich genauso wie Du, ich bin schon seit meinem 14. Lebensjahr Lacto-Veggie, also seit 29 Jahren. Aber Gizzy und Thori sind Fleischfreser, deshalb sollen sie auch "normales" Futter kriegen! Grad heute nachmittag hab ich ihnen wieder 2 Putenunterkeulen geholt, die gare ich ihnen morgen im Tischbacköfchen saftig, und 2 Forellen, diese hab ich aber eingefroren. Die gibt es an einem der nächsten Wochenenden, ebenfalls in Alufolie, ohne Fett und Gewürze, saftig gegart. Ansonsten kriegen Gizzy und Thori je knapp 200 g NF am Morgen, und abends je 1/2 Handvoll TF. Gizzy kriegt dann noch 1-2 verklepperte Eier pro Woche, und alle 2-3 Wochen rohe Rinderleber. Beides mag Thori leider nicht, wohl aber rohes Rindfleisch oder saftig gegarte Hähnchenschenkel, und eben Putenfleisch oder frischen Fisch!
Nur weil ich kein Fleisch und keine Eier esse, würde ich meinen 2 Stubentigern meine Lebensweise nie aufzwingen, weil das alles Andere als artgerecht ist! Daß meine Jungs sehr oft Frisches kriegen, kann man in vielen meiner Blogeinträge nachlesen, da steht dann oft als Überschrift "Schmankerltag".
Natürlich tun mir die Tiere in der Massentierhaltung auch leid, aber Biofleisch oder -fisch kann ich mir schlicht und ergreifend nicht leisten!!!
sandylein1983
08.02.2014 20:22 Uhr
ja und ich wurde auch schon blöd angemacht nur weil ich meine Katzen fleisch bekamen und ich nicht. ich wäre keine Tierschützerin. aber ich bin der selbe Meinung wie büsifraueli =) ich bin ebenfalls vegi
janca1
19.02.2014 23:25 Uhr
Mir stehen die Haare zu Berge, wenn ich lese, ob man Katzen veget. ernähren soll/kann. Ich bin Ernährungsberaterin für Katzen und Hunde. 1. Sie haben Reiß-und Fangzähne- keine Mahlzähne!!! 2.haben sie einen sehr kurzen Darm, der Gemüse gar nicht verdauen kann. Katzen scheiden also Gemüse überhaupt ohne Nährstoffe auf zu nehmen wieder aus.
Gemüse und Getreide werden gerne dem Futter zugefügt, da es ein billiger Füllstoff ist. Katzen bekommen Allergien, Diabetes vom enthaltenen Zucker usw. Die Liste ist lang !!! Katzen sind reine Karnivoren- also reine Fleischfresser.
Habt ihr schon mal im Zoo einen Tiger oder Löwen beobachtet, der Gemüse oder Obst zu fressen bekommt? Bestimmt nicht, da sie artgerecht ernährt werden. Wir sollten uns auf die Natur besinnen und die Tiere Tiere sein lassen dürfen.
Oder werden Pferde auch zu Fleischfressern gemacht ??
janca1
19.02.2014 23:33 Uhr
Warum fressen Katzen gerne Mäuse?? Und warum spielen sie die Mäuschen erst mal halb tot?
Je länger die Maus in Panik ist, umso mehr Taurin schüttet sie aus. Dieses Taurin ist lebenswichtig für Katzen.
Wie kommt also eine Katze an Taurin (und natürlich an andere lebenswichtige Stoffe), wenn sie vegetarisch ernährt wird?
Ja, man kann synthetisch hergestellte Stoffe zufügen. Aber ist das gesund und vor allem artgerecht???
ZURÜCK ZUR NATUR !!!!!sag ich da nur. Es sind Tiere und sollten nicht vermenschlicht werden.
madcurser
20.02.2014 11:06 Uhr
Ich selber füttere meinen Katzen Fleisch, habe aber mehrere Bekannte, die sowohl ihre Katzen als auch Hunde vegan ernähren. Einige der Tiere kenne ich persönlich. Sie machen auf mich einen gesunden Eindruck. Die Vorgängerkatzen wurden über 20 Jahre alt. Die Tiere werden regelmäßig vom Tierarzt untersucht, der auch bestätigt hat, dass es keine Mangelerscheinungen gibt. Es scheint wohl auch durchaus zu klappen, kein Fleisch zu füttern. Ich kann keinerlei Angaben zur Futterzusammenstellung machen.
Mausetiger
22.02.2014 13:35 Uhr
Wir müssen unseren Katzen nicht vorschreiben, was sie Essen wollen oder sollen. Das machen sie schon ganz alleine - wohlgemerkt sie sind Freigänger!

Vegane Ernährung ist machbar, wenn die Tiere nach draußen dürfen (das schon fast Voraussetzung ist, um ein artgerechtes Leben bieten zu können). Allerdings ist eine richtige Zusammensetzung des Futters wichtig.
Alle meine Katzen (6) sind Freigänger (die ihre Mäuse regelmäßig fangen, wodurch sie automatisch ihre Ballaststoffe zu sich nehmen, die sie brauchen) lieben das vegane Trockenfutter von „Benevo“.
Sie sind weder matt noch schlapp, haben zotteliges Fell oder sehen unterernährt aus.

Hinzu kommt, dass einige Katzen Allergien haben, die durch spezielle vegane Ernährung behandelt werden können. Einer meiner Kater hat Nierensteinprobleme und bekommt ein extra Spezialfutter (wohlgemerkt, ob die Inhaltstoffe dort so natürlich sind oder dieses Futter mit künstlichen Geschmacksverstärkern angehaucht ist - wahrscheinlich, denn alle (6) sind ganz wild danach). Seit dieser Kater mit veganem Futter gefüttert wird, kann das Spezialfutter langsam abgesetzt werden - seit über 2 Jahren - und es geht ihm prächtig. Allerdings füttere ich auch noch 1 Dose Bio - Nassfutter über den Tag verteilt an alle, da die veganen Dosen, nicht gerade preisgünstig sind.
Eines noch: Fast alle Fertigdosen (auch Trockenfutter) von Whiskas angefangen bis Sheba oder sogar Futter von Fressnapf, Futterhaus, Aldi, Lidl und Co. sind nicht unbedingt die Marken, die für das Tier am Gesündesten sind. Auch dort werden künstliche Stoffe beigemischt, daher sind die meisten Katzen auch Übergewichtig oder haben stumpfes Fell.
Wenn auf teurere Marken umgestiegen wird, wie Eukanuba, Iams, Royal Canin, Hills, Vitakraft usw. sollte überlegt werden, ob diese auch wirklich nötig sind, da ALLE Firmen grausame Futtermittelversuche durchführen.
Wer (sein)Tier(e) dann auch wirklich liebt und "NATÜRLICH" ernähren möchte, sollte auf Biofutter umstellen. Dort sind weder Geschmacksverstärker noch andere künstliche Stoffe enthalten.

Defu, BioPur, Yarrah, Terra – Pura, Balduin, Herrmans sind einige davon, die ich nach jahrzehntelanger Erfahrung mit Haustieren, sehr gut weiterempfehlen kann. Den Katalog könnt ihr anfordern unter CatDog.de.
angipost
22.02.2014 16:50 Uhr
Ich bin selbst Veganer und barfe unsere 3 Haustiger.
Fleisch ist für sie absolut essenziell, denn es sind Carnivoen, die ihre Aminosäuren ausschließlich aus tierischen Produkten beziehen können.
Für mich ist es Tierquälerei den Tieren seine Ernährungsweise aufzuzwängen.
Da ich auch kein Dosenfutter verfüttere, da es eigentlich nur "Müll" ist, muss ich nunmal im Sinne meiner 3 Fleischfresser mind. 1x im Monat bis alle 2 Monate das Fleisch verarbeiten.
Das kann und will ich ihnen auch nicht verwähren. Ich als Mensch brauche kein Fleisch, ich habe aber auch die freie Entscheidung. Nur sie sind darauf angewiesen und ich als ihr Frauchen trage die Verantwortung ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Und gerade als Veganer, aus ethischen Gründen (!) müsste man doch gerade das beste für die Tiere wollen. Da kann man dann aber leider keinem echten Carnivoren eine vegane Ernährung aufzwingen. Das geht einfach nicht
petra38
24.02.2014 19:35 Uhr
Katzen sind reine Carnivoren, also reine Fleischfresser.
Sie vegetarisch oder vegan zu ernähren ist in meinen Augen fahrlässig. Auch wenn einige Seiten behaupten, dass es den Katzen dabei gut geht. Wer nicht damit klar kommt, dass Katzen Fleisch für eine gesunde Ernährung brauchen, sollte sich vielleicht lieber einen Pflanzenfresser zu Hause halten.

Mich stört schon der teilweise recht hohe Anteil an Getreide, Reis, Kartoffeln und Gemüse... vor allem irgendwas exotisches, im Katzenfutter. Leider kann ich nicht barfen, da es nicht angenommen wird. So bleibt immer nur der Blick auf die Inhaltsstoffe.
janca1
26.02.2014 08:44 Uhr
Ich kann da nur angipost und petra 38 zustimmen !!! Wer Vegatarier ist, sollte aber nicht versuchen seine Carnivoren auch so zu ernähren. Es liegt nicht in der Natur einen Fleischfresser auf veget. Nahrung um zu stellen. Dazu haben sie einen viel zu kurzen Darm und nicht umsonst Reiß- und Fangzähne !!
Es gibt ein super artgerechtes, gesundes Futter aus der Dose. Ohne konservierungsstoffe, Lockstoffe, Geschmacksverstärker oder sonstiges. Das Fleisch ist aus argerechter Haltung und frei von Antibiotika. Die Deklarationen auf den herkömmlichen Dosen ist so gemacht, dass man den Eindruck hat es wäre 90 % Fleisch drin. Dem ist aber nicht so. Was IN der Klammer steht bedeutet VOR der Klammer. Das "Fleisch" bzw. Nebenprodukt kommt aus der Massentierhaltung und ist schon total verseucht. Es besteht aus Tierkadaver (kranke, verendete Tiere) . Die Nebenprodukte werden nicht deklariert. Warum wohl? Es sind unter anderem Hörner, Federn, Hormondrüsen usw. Leider ist es in der EU erlaubt, dass die Hersteller keine Angaben über die Nebenprodukte machen müssen. Falls ihr Fragen zum artgerechten Futter ohne Getreide, ohne chem. Zusatzstoffe, ohne Tierversuche und deren Nebenprodukte ( Niere, Leber, Herzen, Lunge, Karkassen) besteht, lasst es mich wissen. Schreibt mir eine Nachricht, ich erkläre euch das sehr gerne. Denn Tierschutz ist mir wichtig !!!
familie6
01.03.2014 19:31 Uhr
Da stimme ich meinen Vorrednerinnen zu: Katzen sind reine Carnivoren, vegetarische/vegane Ernährung daher obsolet!
CatHorse
03.03.2014 20:10 Uhr
Ich würde meine Katzen ja auch gerne vegetarisch ernähren, aber im gegensatz zu Menschen die nicht von Naturaus Fleischesser sind, sind Katzen das serwohl. Also muss ich für meine liebsten Tiegerchen wohl weiterhin mit Fleisch in Kontakt kommen.
janca1
04.03.2014 23:23 Uhr
Tierschutz hin oder her. Katzen sind Fleischfresser !!! Man sollte dann halt mal genauer hinschauen, Dosenfutter aus artgerechter Haltung von Schlachttieren zu füttern. Damit unterstütze ich auch den Tierschutz. Ich kaufe ja auch für mich kein Fleisch aus der Massentierhaltung.
dlindner
09.07.2015 20:07 Uhr
Guten Tag, ich bin kein Vegetarier obwohl ich wenig Fleisch zu mir nehme , bin ein Hobby Koch ohne Rezepte... aber darüber geht es nicht ! also zum Thema Katzen, wir haben 3 Stubentieger die sich weigern nach draussen zu gehen (Fensterbank reicht scheinbar) nur dass Futter da habe ich heute noch Probleme da sehr viel gemogelt wird (Gehnzucht preperate...) es gibt tgl abwechselnd Trocken Futter und Nassfutter beides mit Fleisch wobei ich immer noch am suchen bin was unsere Gormet Katzen denn überhaubt mögen denn Preperate mit Zucker ja damit wird auch viel gemacht für mich weniger in Frage kommen. beliebt sind Natur streifen Huhn (im Wasser gekocht) ... meisst die reste mit sehnen usw. zum anderen eine Frage; ist es gut wenn eine Katze jagt auf Früchte macht und sie sogar isst? es handelt sich um Zitrus Früchte ( Zitrone Limette auch Banahne Mango usw. dass ist unser kleinster. es wird ihm nicht hingelegt er sucht direckt danach ( öffnet sogar den Kühlschrank) im übrigen laut untersuchung in der Tierpraxis gabs leider nur verwunderung denn die werte sind Topp. lg Michi
dm1707@t-online.de
12.07.2015 15:26 Uhr
also Katzen dürfen weiß Gott nicht alles fressen. ich müßt erst nachschauen, aber ich habe gelesen, dass Lauch+Schnittlauch, auch Trauben z.B. sehr schädlich sind. nicht alles was sie fressen wollen, tut ihnen gut. Wir kaufen unser Trockenfutter bei Reico-Vital-Systeme (schau mal im Internet) , und Fleisch bekommen sie Carny v. Animonda (Freßnapf oder Futterhaus , a.d. Dose).. hab das mal von jemandem anschauen lassen der was davon versteht und das scheint wohl in Ordnung (aber man weiß ja nie). Auf jeden Fall sollte derFleischanteil in Trocken+Naßfutter höher sein als Getreide usw. In der Natur fressen sie Mäuse, Vögel und Insekten, und zwar zum Teil komplett also auch mit Mageninhalt.... (ein paar Körner können da schon dabei sein, aber Fleischanteil überwiegt). Ist vielleicht auf den ersten Blick etwas teurer, aber man kann hoffentlich teure Folgeerkrankungen verhindern... (Tierärzte wollen oft die teuren xyz-Marken verkaufen) und wenn die Zusammensetzung besser ist fressen sie insgesamt oft weniger.... aber letztendlich müssen wir ja kaufen was sie fressen
Christineilesic
05.01.2016 10:33 Uhr
Hallo, ja ich bin auch eine die ganz auf Fleisch verzichtet, aber meinen Katzen gebe ich gekochtes Putenfleisch, was auf geschnitten wird, und sie es sehr gerne fressen, auch der Kochsud wird gerne getrunken, dementsprechend schauen sie auch sehr gesund aus, natürlich ihre Dreamies nicht zu vergessen als Leckerli, und rausgänger sind sie auch noch, also denke ich mir ,dass sie ab und zu einen Happen Maus zu sich nehmen, ich bin sehr stolz auf meine 2 Fellnasen, muß aufpassen das ich sie nicht fresse vor lauter Liebe !!!
GolzMelanie
13.02.2016 12:58 Uhr
Hallo all Ihr Katzenliebhaber, ich lebe seit vielen Jahren vegan und habe schon die verschiedensten Kommentare über vegane Katzenernährung gelesen. Auch ich denke aber, dass Katzen auf Grund Ihrer Physiologie Fleischfresser sind und füttere aus diesem Grund nicht vegan (obwohl ich es aus ethischen Gründer gerne täte). Eine Frage die sich mir immer wieder stellt ist:" habe ich das Recht als Katzenhalter, aus Liebe zu meiner Katze das Leid unzähliger anderer Geschöpfe wissentlich in Kauf zu nehmen?" Auch die sog. "Nutztiere" sollten ein selbsbestimmtes, glückliches Leben führen können. Ist für mich immer wieder eine arge Zwickmühle.
Bio macht für das Leid der "Futtertiere" übrigens keinen Unterschied; auch hierbei werden Küken vergast oder lebendig geschreddert wenn sie nicht ins Anforderungsschema passen. Kälber, Lämmer und Rinder werden in den gleichen Schlachthöfen getötet wie die konventionell gehaltenen Tiere und durchleben den gleichen leidvollen Prozess (z. B. Schlachtung bei vollem Bewusstsein, da nicht ausreichend betäubt wurde) usw., auf den Internetseiten verschiedener Tierschutzorganisationen kann man sich ausführlich über das Thema informieren und das sollte man auch.
Einzig die Tiere werden nicht mir Antibiotika vollgepumpt und erhalten kein gentechnisch verändertes Futter (so hofft man wenigstens).
Wie bereits oben gesagt, meine Kazen werden nicht vegan ernährt und das was ich als gut und gesund für meine Katzen sehe betrachten diese leider sehr oft mit großer Skepsis - Bio = Bäh....Barfen = Igitt. Es ist leider wirklich nicht leicht allen Aspekten gerecht zu werden aber ich gebe trotzdem nicht auf.
Übrigens noch eine Kleinigkeit, ich kaufe mein Futter über den Tierschutz-Shop. Die Spenden bei jedem Einkauf 10% für eine Tierschutzorganisation - ohne Aufpreis für den Käufer und Sie haben nur Katzen- u. Hundefutter von Herstellern, die keine Tierversuche machen.
eschroeder2
10.08.2016 14:17 Uhr
Wenn ich als MENSCH beschließe kein Fleisch mehr zu essen, weil es mich anwidert, wie man mit unseren Nutztieren umgeht, von der Haltung bis zur Schlachtung, dann ist das EINE Sache.Auch mir ist schon vor Jahren der Appetit auf Fleisch gründlich vergangen und ich vermisse es nicht.

Aber ein Tier, ich spreche hier mal von Katze und Hund, vegetarisch oder vegan zu ernähren, ist ganz klar Tierquälerei in meinen Augen.
Sie sind nun mal Fleischfresser. Außerdem Hunde und Katzen die keine Fleisch bekommen erkranken am gesamten Bewegungsapparat. Das ist nun Fakt. Ich kenne Tiere die nur Gemüse von ihren Besitzern bekommen haben und nun größte Probleme mit Gelenken, Muskeln, Knochen etc haben.

Ich kann nur jeden der sich ein fleischfressendes Tier anschafft auffordern, sich dringend VORHER zu erkundigen, was er einem Tier mit dieser falschen Ernährung antut. Als Physiotherapeutin habe ich schon viele Tiere kennengelernt, die aufgrund falscher oder nicht artgerechter Ernährung schwer erkrankt sind.

Wer eine Tier möchte, dass sich vegetarisch ernährt, möge sich bitte ein Kaninchen anschaffen, z. B.

Oder verbietet ihr euren Katzen auch das Mäusefangen ? Dürfen sie auch ihren angeborenen Jagdinstinkt nicht mehr ausleben ? Wird die Persönlichkeit des Tieres vollkommen untergraben ?
Wo bleibt denn hier bitte der Respekt vor dem Leben ? Wer seinem Tier die natürlichen, artgerechten, angeborenen Instinkte und Bedürfnisse versagt, der hat werde Respekt vor einem anderen Wesen noch möge er von sich behaupten tierlieb zu sein.
Es macht mich fassungslos, wenn Menschen einem Tier die Lebensqualität nehmen und nichts anderes geschieht, wenn man einem Tier sein natürlichen Bedürfnisse versagt.

Den Fleischkonsum aufzugeben, weil wir die Tierquälereien der Massentierhaltungen und die grausamen Vorgehensweisen auf den Schlachthöfen, die alles andere als tierschutzkonform sind, ist auf jeden Fall eine gute Sache.

Aber bitte nicht dem Rücken unsere Haustiere. Unsere Haustiere krank zu machen ist nicht der richtige Weg.

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