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Welche Vorurteile stimmen über Katzen?

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Eintrag vom 05.02.2016

Für manche sind Katzen Einzelgänger, die den Menschen nur als Futterquelle sehen- Aber für andere sind sie verschmuste Individuen.

Aber wie sind Katzen wirklich?

Wir zeigen euch, welche Beschreibungen über Katzen stimmen und welche lediglich Vorurteile sind:

Katzen sind nicht erziehbar

Falsch! Denn sie können genau so wie Hunde etwas lernen und trainiert werden. Das Training muss eben nur individuell auf Katzen angepasst werden, da sie andere Bedürfnisse haben.

Katzen sind Einzelgänger

Falsch! Katzen können, wenn sie wollen, mit anderen Katzen zusammenleben. Es gibt sogar Kätzchen, die den Verlust eines Mitbewohners so sehr betrauern, dass man sie hinterher mit keiner anderen Katze vergesellschaften kann.

Katzen sind Gewohnheitstiere

Richtig! Sie schätzen ihre Rituale und Routine, denn das gibt den Tigern eine Sicherheit. Verändert sich etwas in der Umgebung des Stubentigers, hat er Stress und zeigt auch stressbedingtes Verhalten!

Katzen schnurren nur, wenn sie sich wohl fühlen

Falsch! Sie schnurren nicht nur, wenn sie sich pudelwohl fühlen. Sie schnurren auch, wenn sie einen Stresszustand erleben!

Katzen haben keine emotionale Bindung zum Menschen

Falsch! Katzen gehen auch mit Menschen eine soziale Bindung ein, das zeigten nun aktuelle Forschungsarbeiten. Zwar ist sie nicht vergleichbar mit der Bindung zwischen Hund und Mensch, aber es ist eine vorhanden!

Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH)
Stichworte: vorurteile, katzen

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 1 Kommentare

ilehmann
11.02.2016 12:32 Uhr
Ergänzung:

Katzen haben sieben Leben

Falsch! Sie sind zwar sehr wendig und haben ein robustes, flexibles Skelett. Sie können aus relativ großer Höhe springen, denn sie steuern die "Flugbahn" mit dem Schwanz und landen auf allen Vieren. Äußere Verletzungen heilen zudem meist schnell, sofern sie nicht infiziert werden.

Aber sie sind sehr anfällig gegen Infektionen aller Art. Impfen ist deshalb wichtig, besonders für Freigänger. Das Infektionsrisiko ist in der Jugend am größten und nimmt später ab.
Der generelle Schwachpunkt der Katze ist die Niere, die "ausdient" - die meisten Katzen sterben an Nierenversagen, teilweise schon mit 12-13 Jahren. Ab etwa 12 sollte der geneigte Katzenhalter daher auf Anzeichen achten wie vermehrtes Trinken und ab und zu ein Blutbild machen lassen, sofern die Katze das mitmacht. Früh erkannt und behandelt, ist chronische Nierenschwäche (CNI) gut in den Griff zu kriegen, die Katzen können lange damit weiterleben. (Meine ist jetzt 20 Jahre alt!)

Außerdem können auch Katzen sich verletzen, wenn sie ungeschickt fallen und keine Gelegenheit haben, sich im Flug umzudrehen. Oder wenn sie zu hoch fallen und/oder auf etwas Hartem aufschlagen.
Und natürlich sind sie auch nicht gegen das Überfahren durch Autos gefeit. Besonders in der Paarungszeit, wenn die Katzen auf nichts anderes achten, kommen viele ums Leben.

Abgesehen davon werden freilaufende Katzen vielerorts von Jägern erschossen, sozusagen als Übungsziel. Ausrede: Sie "wildern". Wo also gejagt wird, z.B. an Waldrändern, sollte man Katzen besser abends und morgens nicht rauslassen.

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