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Warum die Katze nachts miaut!

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Eintrag vom 14.03.2016

Was tun, wenn die Katze nachts lauthals miaut und ständig den Schlaf stört? Das Katzengejammer sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und einfach versuchen weiterzuschlafen.

Mögliche Ursachen

Es kann sein, dass die Samtpfote krank ist und eine Untersuchung beim Tierarzt bräuchte. Es gibt aber natürlich auch andere Gründe, die weit harmloser sind und zu nächtlichen Lautäußerungen führen können.

Katzen haben einen anderen Schlafrythmus, als Menschen und müssen sich an das Verhalten der Zweibeiner erst gewöhnen. Manchen Katzen fällt es deshalb schwer nachts still zu sein. Eine häufige Ursache des Miauens ist Langeweile, Hunder oder der Wunsch nach Ausmerksamkeit, Zärtlichkeit und Nähe.

Aber Vorsicht!

Hier sollte man als Besitzer vorsichtig sein. Wenn man mitten in der Nacht aufsteht und den Vorderungen des Stubentigers nachgeht, kann es schnell zu einem Missverständnis kommen. Das Tier hält das Verhalten des Besitzers für normal und angemessen und miaut anschließend immer, wenn es etwas möchte - unabhängig von der Uhrzeit! Es ist ratsam, zunächst die Katze miauen zu lassen, um ihr so zu symbolisieren, dass es gerade unpassend ist.

Nicht vernachlässigen!

Das Miauen kann aber auch psychische Gründe haben, wie z.B. Ängste oder durch Veränderungen versuchte Verwirrungen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, dass die Sinne der Katze nicht richtig funktionieren, es ihr aus diesem Grund schlecht geht sie deshalb miaut. Wenn das Miauen nicht von alleine weggeht und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, ist es wirklich sinnvoll einen Tierarzt aufzusuchen und die Samtpfote untersuchen zu lassen.

Mehr Informationen findest Du unter einfachtierisch.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 4 Kommentare

katzenfan2222
24.03.2016 11:25 Uhr
Vor allem gilt: Ruhe bewahren

Ein Kater/eine Katze miaut n i e grundlos: es kann sein, dass alle Toiletten dreckig sind, der Trinkbrunnen zu laut gurgelt/nachgefüllt werden muss oder sich der Mensch einfach zu lange nicht gerührt hat - schließlich soll man ja auch tagsüber eine Einzelkatze möglichst nicht länger als 5 Stunden alleine lassen. Dann ist bei einem Zu-Bett-geh-Zeitpunkt von 22 Uhr ein "Anklopfen" der Katze so gegen 3-4 Uhr völlig legitim - aus Katzensicht...

Grundsätzliches Ignorieren kann aber u.U. gefährlich sein:
Eine Hauskatze in Westfalen hat ihre Familie n u r gerettet, w e i l sie "Alarm geschlagen" hat, als das Haus brannte. Hätten ihre Menschen sich die Decke über die Ohren gezogen und weiter gepennt, dann wären sie elendig erstickt/verbrannt.

Darum ganz einfach: Mal eben nachsehen, was anliegt, eventuell kurz Abhilfe schaffen und dann weiterschlafen. Solte es sich um einen bloßen "Kontaktversuch" der Katze handeln reicht kurz "Hallo ich lebe noch " und dann geht's wieder ins Bett.

Vielleicht ist es ja auch der Vollmond, der eine Katzenseele ganz schön "in Wallung bringen kann". Das sollte der Mensch dann getrost ignorieren - da kann er eh nicht helfen. )

Natürlich k ö n n e n auch gesundheitliche Probleme für nächtliches Maunzen sorgen - aber in der Regel dürften die Gründe eher wie oben beschrieben sein...Aber da müsste jeder Katzenmensch seine Samtpfote am besten einschätzen können.
klembert
24.03.2016 12:41 Uhr
Wir besitzen zwei süsse Wohnungskatzen. Auch wenn sie mich manchmal um den Verstand bringen.

Unsere große war noch nie draußen. Sie spricht nur, wenn sie Aufmerksamkeit möchte oder mitten in der Nacht ihre 5 Minuten bekommt, spielen möchte und hofft damit die Spielmaus zu animieren.

Unsere kleinere haben wir aus dem Tierheim. Diese ist vermutlich in freier Natur geboren und hat somit schon von Natur aus einen verstärkten Drang nach draußen. Da sie dann noch ab und an in ihren Kindheitstagen ins Treppenhaus gehuscht ist, weiß sie das ihr dort nichts passieren kann und natürlich die verschlossene Tür.
Verstärkt wurde dann das ganze noch, dass meine Lebensgefährtin ab und an mit ihr vor die Tür gegangen ist, damit die Schreierei aufhört und es hat funktioniert, bedingt.
Dem entsprechend steht sie grundsätzlich ab 22 Uhr vor der Haustür und möchte raus. Dabei brummelt und schnurrt sie sich einen ab und möchte geschmust werden. Nach dem Motto: Entweder raus oder Schmusen .
Dazu kommt, Punkt 5 Uhr steht sie bei meiner Lebensgefährtin auf der Decke und beginnt zu schnurren, reibt sich ihren Eckzahn an der Nase und möchte geschmust werden. Und warum: Weil Shirley genau weiß, das meine Freundin wach wird (ich nicht) und dann genau das tut was sie möchte und wehe wenn nicht.

Ich vertrete die Meinung und diese teilt unsere TA auch, man sollte seine Mieze beobachten bevor man die Welt verrückt macht. Denn oftmals liegt es einfach in der Natur der Stubentiger. Dies musste ich meiner Lebensgefährtin auch erst vermitteln.
ilehmann
24.03.2016 14:43 Uhr
Mein Kater macht jeden Morgen so ab 4 Uhr in unregelmäßigen Abständen Randale. Mauzt, stupst mich wach, rennt auffordernd Richtung Küche. Er will, dass ich aufstehe, seinen (noch recht vollen) Futternapf mit neuen Leckereien bestücke, ihn beschmuse und mit ihm ein wenig vor die Tür trete. Nicht dass er raus will, er möchte nur gerne durch die offene Haustür auf die Strasse blicken.
Wenn ich gar nicht reagiere, steigert sich das, bis mir nichts übrig bleibt als aufzustehen. (Schon weil ich dann selbst zur Toilette muss). Dann ist er mit ein paar neuen Körnchen Trockenfutter zufrieden.
Wenn ich mit ihm rede, ihn streichle, aber deutlich NEIN sage, stellt er seine Versuche nach einer Weile erstmal ein, legt sich friedlich neben mich und schläft weiter.
Wenn er nachts draußen war, will er um genau dieselbe Zeit wieder rein. Futter fassen, schlafen gehen.

Katzen sind von Natur aus nacht- und dämmerungsaktiv. Das ist die Zeit, in der sie am wachsten und aktivsten sind, wenn man sie lässt. In freier Natur würden sie dann auf die Jagd gehen.
Hauskatzen können ihren Lebensrhythmus dem Menschen anpassen, aber ein Rest des Schleichjägers ist immer noch in ihnen vorhanden und jederzeit aktvierbar.

Anfangs, als wir in die neue Wohnung gezogen waren, ging der Kater nachts gern in das größte Zimmer, das damals noch leer war. Dort "sang" er laut und mit offensichtlichem Vergnügen. Wahrscheinlich weil es so schön hallte. Und um anzuzeigen: Hier bin ich, das gehört mir, gibt es vielleicht noch jemanden, der auf das Revier Anspruch erhebt?
Das ist ganz normal. Es ist ein rhythmisches, dunkles Mauzen, fast ein Röhren. Machen besonders Kater, um die Revierverhältnisse abzuklären, aber auch z.B. um ihre Kumpels zum Spielen oder Raufen aufzufordern.
fhenning
04.10.2016 19:07 Uhr
Unser "Großer" jammert Morgens um 5 oder 6 nur wenn ich im Haus bin ...habe ich Nachtschicht und komme erst gegen 8 Heim liegt mein Partner noch seelenruhig im Bett und meinte zu mir .."Der weiß eben bei wem sich das nerven lohnt"

Leo (unser Großer) möchte aber meist nur auf meinem Bauch liegen wenn ich dann aufstehe oder Heim komme. Hunger hat er meist nicht und streicheln mag er nur hinter den Ohren ...nach 20 min hat er dan Genug und geht wieder schlafen ...und ich dan auch bis die Große Keilerei mit seinem Spielgefährten los geht ...Ist es eigentlich normal das sich Kater untereinander Putzen ?

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