katarina78
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mein kleiner 1 Jährige Katerchen ist am Dienstag den 21.06. unter einer Industriellen Grasmähmaschine gekommen,wurde am selben Tag operiert und hat ein Pfötchen verloren.Morgen den 27.06. wird er erneut operiert und vielleich verliert er auch das 2 Pfötchen.Ich gebe die Hoffnung nicht auf und möchte das er weiterlebt.Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.Ich brauche dann für ihn ien fortbewägungswägerchen.Wer gibt mir moralisch Unterstützung und wie kann ich denjänigen der das verursacht hat finden?Kann mir Tierschutzorganisation dabei helfen? Soll ich die Kosten allein tragen? Ich bin am Ende.Ich brauche Hilfe.Ich möchte ihn nicht verlieren.Ich liebe ihn über alles!!!
SpeedyFFM
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Wohnt ihr auf dem Land? Ist Amore ein Freigänger? Du schreibst "Pfötchen" - meinst Du wirklich Pfötchen oder ganzes Beinchen? Vorne oder hinten?

Das ist natürlich gar nicht schön. Aber mach' Dich nicht verrückt, warte erst mal ab, was die zweite Operation bringt, vorher kann man sowieso noch keine Ratschläge geben. Eine Katze kann mit einer Behinderung sehr gut leben, wenn sie nicht zu gravierend ist. Beide Beinchen wäre natürlich bitter, ein Fortbewegungswägelchen wäre dann angebracht, allerdings wäre dann Schluss mit Freigänger.

Das zeigt wieder mal, dass Katzen nicht nur in der Stadt Gefahren ausgesetzt sind, sondern auch auf dem Land. Denjenigen, der das verursacht hat, zu finden, sollte eigentlich möglich sein, ihm gehört wahrscheinlich die Wiese. Ob er sich allerdings an den Kosten beteiligen würde, ist fraglich.

Melde Dich doch wieder nach der OP.
danim1703
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Hallo Katarina, erst einmal möchte ich Dir sagen, dass mir das mit Deinem Katerchen wirklich sehr leid tut!
Ich kann mich Speedy nur anschließen: warte erst einmal ab, was die zweite OP ergibt. Wenn es "nur" 1 Pfötchen ist, dann wir Amore damit wunderbar zurecht kommen. Tiere - und Katzen ganz besonders - sind wirklich hart im Nehmen und richti zähe Burschen und stellen sich ruckzuck auf neue Situationen ein. Auch mit nur 3 Beinen wird Amore ein nahezu absolut normales Katzenleben führen können. Darüber brauchst Du Dir also dann erst mal keine Gedanken machen.

Wenn die heutige OP dann tatsächlich ergibt, dass auch das 2. Pfötchen amputiert werden muss, muss man sich natürlich Gedanken machen, wie es dann weitergeht. Dazu ist es natürlich wichtig, welche Beinchen oder Pfötchen fehlen. Beide vorne, beide hinten, je eins vorne und hinten? Je nachdem, muss dann eben eine Entscheidung getroffen werden. Da wird Dir der Tierarzt aber sicherlich beratend zur Seite stehen. Eine Katze "auf Gedeih und Verderb" am Leben zu erhalten, nur um sich selbst vielleicht den Trennungsschmerz zu ersparen, ist natürlich keine Lösung. Bei allem was kommt musst Du jetzt wirklich schauen, dass Du Deine eigenen Interessen ganz hinten anstellst und alle Entscheidungen, die Du vielleicht treffen musst, ganz im Sinne und für Amore triffst. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass eine Katze ein quirliges, spielendes, rennendes, hüpfendes, kletterndes Tier ist mit viel Bewegungsdrang. Nur, wenn es diesen Drang ausleben kann, ist es auch noch ein katzenwürdiges Leben - meiner Meinung nach. Vor allem, wenn die Katze noch so ein Jungtier ist, wie Dein Amore.
Jetzt warte aber erst einmal die OP ab. Vielleicht und hoffentlich ist es nur wirklich "nur" das eine Pfötchen... dann ist alles okay und Du und Amore werdet noch ein glückliches Leben miteinander verbringen.

Das mit dem Fortbewegungswägelchen, wenn es beide Beinchen getroffen hat... hm... ich weiß nicht, ob mir das so gefallen würde. Eine Katze lebt nicht unbedingt gern ebenerdig auf dem Boden. Für eine Katze ist es - meiner unfachmännischen Meinung nach - existenziell, auch mal in eine etwas höhere Lage klettern zu können - und sei es nur auf das Sofa. Das geht mit einem Wägelchen nicht mehr. Ob das dann noch artgerecht ist, wage ich zu bezweifeln. Hier ist - wie ich vorhin schon erwähnt habe - im Sinne der Katze eine Entscheidung zu treffen und nicht im Sinne des Katzenhalters. Auch wenn´s sicherlich verdammt schwerfällt und sehr wehtut.

Was den anderen von Dir angesprochenen Punkt betrifft, also wie Du den "Verursacher" finden kannst und ob Du die Kosten alleine tragen musst: ich kann mir nicht vorstellen, dass hier ein Haftungsfall vorliegt. Amore ist Freigänger, somit nehmt ihr das Risiko eines Unfalls quasi in Kauf und meiner - ebenso auch hier wieder nicht fachmännischen - Meinung nach, kann der Rasenmähermensch nicht haftbar gemacht werden. Er hat Deinen Amore bestimmt nicht absichtlich überfahren, schon gar nicht mit einem Industrierasenmäher... so schnell sind die nicht, Katze ist allemal schneller. Es war ein sehr unglücklicher Unfall, nicht mehr, nicht weniger. Wenn Du nach den Kosten fragst, dann gehe ich davon aus, dass Du keine Tierkrankenversicherung hast. Ich weiß, es ist müßig, sich da jetzt drüber auszulassen, aber so eine Versicherung ist einfach sinnvoll - gerade bei Freigängern, die ja grundsätzlich so viel mehr Gefahren ausgesetzt sind als Wohnungskatzen. Wäre also vielleicht für die Zukunft eine Option, über die Du Dir Gedanken machen solltest?

Jetzt konzentriere Dich aber erst einmal auf Deinen Amore und sei für ihn da. Warte ab, was die OP ergibt und entscheide dann erst, wie es weitergehen soll. Sprich mit Deinem Tierarzt, er hilft Dir bestimmt gern bei allem und beantwortet Dir Deine Fragen. Du musst jetzt stark und zuversichtlich sein für Deinen Amore, er spürt es, wenn Du für ihn da bist und wenn Du zuversichtlich bist. Mach es ihm jetzt so leicht und so schön wie möglich, verwöhne ihn, umsorge ihn und liebe ihn einfach weiter so sehr, wie Du es schon die ganze Zeit tust. Und denke daran: Katzen sind zähe Tiere und erholen sich im Regelfall sehr schnell.

Sag bitte Bescheid, was heute bei der OP rausgekommen ist und wie es Amore (und Dir) geht, ja?
Wir sind in Gedanken bei Euch und drücken alle Daumen und Pfoten und senden Amore einen kleinen Schutzengel
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SpeedyFFM
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Für Deinen Kommentar bin ich Dir dankbar, liebe Dani, Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe es gestern nicht fertig gebracht, näher auf den Beitrag über den kleinen Amore einzugehen, ich war schockiert, hatte Tränen in den Augen und war einfach nur fix und fertig, als ich davon gelesen habe. Solche Schicksale gehen mir so nah, ich sitze dann immer da und kann nicht aufhören zu heulen. Katharina tut mir so leid, wie muss es jetzt in ihr aussehen. Hoffen wir, dass Amore "nur" ein Pfötchen/Beinchen verloren hat und das zweite gerettet werden kann.
Du hast recht, ein Wägelchen ist für eine Katze keine Lösung, schon gar nicht für so einen jungen Kerl, der rennen, springen und klettern möchte und das ganze Leben noch vor sich hat. Für andere Tiere, z.B. Hunde, sieht das anders aus, da kann so ein Rollwagen u.U. sinnvoll sein, wenn man dem Tier damit die Lebensqualität zurückgeben kann, die es sonst nicht hätte.

@ katharina78:
Wir sind in Gedanken bei Dir und fühlen mit Dir.
Kleiner Amore, wir drücken Dir die Daumen, dass dein Beinchen gerettet werden kann und Du bald wieder gesund sein wirst bzw. dass eine Entscheidung zu Deinem Wohl getroffen wird.
Auch von mir ein Schutzengel
danim1703
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Hallo Katarina, wie geht es denn nun Deinem süßen Amore? Wie hat er die OP überstanden? Was kam dabei raus und wie geht es jetzt weiter? Magst Du uns ein bisschen was darüber erzählen? Wir (oder besser gesagt ich, schließlich kann ich ja nicht für alle reden) würde sehr gerne wissen, was jetzt ist.

Liebe Grüße und weiterhin *daumendrück*!
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katarina78
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Amore ist im Himmel,

am Montag 27.06.16 war mein Geburtstag.Der schlimmste in meinem Leben.Ich musste die härteste Entscheidung meines Lebens treffen.Amore hat sehr gelitten.Er hatte keine Überlebungschanze.Das 2 verletzte Pötchen war so stark entzündet das es geeitert hat.Er hatte so starke Schmerzen.Dann war es so weit.Die Ärzte wollten nicht mehr operieren.Keine Chanze.Er hatte mich gesucht, wollte in mein Schoß.Hatte seine Pfötchen auf meine Hand gelegt und hat geweint und ich mit ihm.Er hat kapiert, das ich und meine Kinder da waren.Er wollte mich riechen.dann nach einer halben Stunde haben wir entschieden ihn gehen zu lassen.Er bekam seine Spritze und ist in meinem Schoß gestorben.Es tut sooooooooooo wehhhhhhhh.
danim1703
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Liebe Katarina, ich kämpfe gerade selbst mit den Tränen, nachdem ich das gelesen habe. Es tut mir so leid! Es ist so furchtbar, sein geliebtes Tierchen leiden zu sehen und nichts dagegen tun zu können. Man ist so machtlos.
Es ist wunderbar, dass Du und Deine Kinder auf Amores letztem Weg mit dabei wart. Wie Du schon schreibst: er hat es verstanden, dass ihr da wart und das hat ihm sicherlich ganz viel bedeutet und sehr geholfen. Er ist Dir auch sicher dankbar, dass Du sein Leiden nicht unnötig verlängert hast sondern so schnell zu der einzig richtigen Entscheidung gekommen bist. Für ihn.

Es tut immer furchtbar weh, wenn man jemanden (egal ob Mensch oder Tier) verliert, den man liebt. Das ist einfach so und das gehört zum Leben dazu. Ich tröste mich in solchen Situationen immer damit, dass ich mir sage (und das sage ich nicht nur so, davon bin ich felsenfest übezeugt), dass es ihm/ihr jetzt wieder richtig gut geht. Denke also immer daran: Amore ist jetzt glücklich, dort wo er ist. Er ist gesund und schmerzfrei und eben überglücklich. Stelle ihn Dir einfach vor, wie er "drüben", "in den Wolken" im "Katzenhimmel" oder "auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke" (was immer Dir am besten gefällt und was Du Dir am besten vorstellen kannst) herumhüpft und rennt und auf Bäume klettert und Mäusen hinterherjagt und mit ganz vielen Katzenkumpels einen Riesenspaß hat. Amore geht es jetzt gut! Das ist die Hauptsache. Sage Dir das immer, wenn die Tränen schon wieder kommen oder wenn Du furchtbar traurig wirst, weil Du an ihn denkst. Es geht im gut! Er ist glücklich!
katze-0036.gif von 123gif.de

Es gibt einen, wie ich finde, sehr hübschen Text zu diesem Thema:

Darf ich jetzt gehen?
Meinst Du, es ist der richtige Moment?
Darf ich mich von den schlimmen Tagen und endlos langen Nächten verabschieden?
Ich bin den Weg meines Lebens gegangen und habe mein bestes getan, ein Beispiel zu geben.
Darf ich also auf die andere Seite treten und meine Seele frei lassen?
Zuerst wollte ich nicht gehen, habe mit allen Kräften gekämpft.
Aber jetzt fühle ich, dass mich etwas ruft zu der Wärme und dem lebendigen Licht.
Ich möchte gehen. Ich möchte wirklich. Es ist schwer, zu bleiben.
Aber ich verspreche, ich versuche mein bestes, um noch einen Tag zu leben.
So dass Du noch einmal auf mich aufpassen kannst und ich die grösste aller Lieben fühlen darf.
Ich weiss, dass Du traurig bist und Du Angst hast, denn ich fühle die Tränen, die mein Fell nass machen.
Ich bin nicht weit weg, ich verspreche es und hoffe, dass Du immer daran denkst:
Meine Seele wird Dich begleiten wohin in der Welt Deine Reise Dich auch führen wird.
Danke, danke, dass Du mich geliebt hast Du weißt auch, dass ich Dich liebe,
Deshalb ist es so schwer, sich zu verabschieden und dieses Leben an Deiner Seite zu beenden.
Also halte mich noch einmal fest und sage Worte, die ich gerne hören möchte,
und weil Du mich tausendmal magst, lässt Du mich heute schon einschlafen.

Von Susan A. Jackson
(Übersetzt aus dem Englischen)


Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Liebe und Gute... und vielleicht, wenn die größten Wunden in Deinem Herzen verheilt sind, schenkt ihr einem (oder besser gleich zwei) Kätzchen wieder ein glückliches zu Hause bei Euch?

Ganz viele liebe Grüße,
Dani mit Hazel und Poppy
PitaPata Cat tickersPitaPata Cat tickers
PitaPata Cat tickers
bbraatz
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Tiefstes Mitleid und Anteilnahme

Original von katarina78:
Liebe Katarina,
ich habe nach Deinem Beitrag Euer Profil besucht und geschrieben.

Vielleicht magst Du ja antworten. Ich drücke Dich ganz fest und schicke viele liebe Knuddels in den Katzenhimmel zu Amore.
Ganz herzliche Grüße von Birgit, Sir Henry und Sir Anthony

mein kleiner 1 Jährige Katerchen ist am Dienstag den 21.06. unter einer Industriellen Grasmähmaschine gekommen,wurde am selben Tag operiert und hat ein Pfötchen verloren.Morgen den 27.06. wird er erneut operiert und vielleich verliert er auch das 2 Pfötchen.Ich gebe die Hoffnung nicht auf und möchte das er weiterlebt.Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.Ich brauche dann für ihn ien fortbewägungswägerchen.Wer gibt mir moralisch Unterstützung und wie kann ich denjänigen der das verursacht hat finden?Kann mir Tierschutzorganisation dabei helfen? Soll ich die Kosten allein tragen? Ich bin am Ende.Ich brauche Hilfe.Ich möchte ihn nicht verlieren.Ich liebe ihn über alles!!!
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