SPONSOR

Die MERIAL Gesundheitswelt

Die MERIAL Gesundheitswelt: Stark für alle Felle.

Hier findest Du alles rund um die Gesundheit, Fitness und das Wohlbefinden Deines Vierbeiners.
Wann und wogegen sollte Deine Katze geimpft werden? Was tun gegen Zecken und Flöhe?
Wie merkst Du, ob Dein Begleiter Schmerzen hat?

Impfen & Co. - Katzenkrankheiten

Übersicht
Nicht nur Parasiten, sondern auch Bakterien und Pilze können für Katzen bedrohlich sein und gefährliche Krankheiten auslösen. Hier findest Du die häufigsten Katzenkrankheiten und deren Symptome. Eine Übersicht zu den Krankheiten bekommst Du auch in der Broschüre „Impfschutz-Tipps“
Katzen-AIDS = FIV (Felines Immundefizienz-Virus)
Katzen-Aids, oder auch FIV (Felines Immundefizienz-Virus) genannt, ist mit HIV bei uns Menschen vergleichbar. Das Virus ist jedoch nicht von der Katze auf den Menschen übertragbar. Hauptrisikogruppe für eine FIV-Infektion sind unkastrierte freilaufende Kater, denn das Virus wird meist durch Bissverletzungen bei Katerkämpfen übertragen. Bis zum Ausbruch der FIV-Infektion können Monate bis Jahre vergehen. Die klinischen Symptome werden nicht direkt durch das FIV verursacht, sondern sind vielmehr Folge der durch die Infektion auftretenden Immunschwäche. So kommt es z.B. zu Gewichtsverlust, Durchfall, Entzündungen im Mundraum, Infektionen der Haut, der Atemorgane sowie der Blase. Im Endstadium der Krankheit sind die Katzen ausgezehrt, blutarm und leiden häufig unter vielen verschiedenen Infektionen. Mittels eines speziellen Tests kann der Tierarzt eine Diagnose stellen.

Prävention und Behandlung: Für FIV gibt es zurzeit keine Impfung oder Heilbehandlung in Europa.
Katzenleukose = FeLV (Felines Leukämievirus)
Die früher landläufig als Katzenleukose bezeichnete Infektion wird heute nach ihrem Erreger, dem felinen Leukämievirus (FeLV) benannt und ist die häufigste infektiöse Todesursache der Katze. FeLV wird in erster Linie durch den direkten Kontakt übertragen. Hier ist vor allem der Speichel hochinfektiös. Aber auch eine Übertragung über Fressnäpfe, Katzentoiletten, usw. ist möglich. Dementsprechend sind vor allem Freigänger oder Katzen gefährdet, die mit vielen anderen Katzen zusammenleben. Das heimtückische an diesem Virus ist, dass Katzen über Jahre mit FeLV-infiziert sein und auch andere Katzen anstecken können, ohne selbst krank zu werden. Während gesunde erwachsene Tiere häufig mit dem Virus leben, sind sehr junge und immunschwache Katzen besonders gefährdet. Das Krankheitsbild der Katzenleukose ist sehr vielfältig.

Das Immunsystem ist in seiner Funktion gestört und es kommt zu einer Immunschwäche. Das bedeutet, andere Krankheitskeime, mit denen das Tier in Kontakt kommt, können nicht ausreichend bekämpft werden.

Häufig treten untypische Gesundheitsstörungen auf, unter anderem
  • unerklärlicher Gewichtsverlust
  • dauernde Abgeschlagenheit
  • Zahnfleischentzündungen
  • chronische Durchfälle
Jede unklare, verschleppte Erkrankung ist verdächtig bezüglich einer FeLV-Infektion! Hier schafft ein spezieller Bluttest Sicherheit, den Du von Deinem Tierarzt durchführen lassen kannst.

Ist die Katze infiziert, gibt es für sie keine Rettung mehr. Es gibt zwar Präparate, die die Symptome lindern, aber eine Heilung tritt nicht ein. Solche Katzen sterben in der Regel innerhalb von 3 Jahren; manchmal schon nach wenigen Monaten. Idealerweise werden Katzen, auf jeden Fall aber die Freiläufer, bereits ab einem Alter von 8 Wochen geimpft, denn sie sind besonders gefährdet.

Prävention und Behandlung: FeLV ist unheilbar. Die sicherste Vorbeuge besteht in der Schutzimpfung.
Katzenschnupfen
Die Bezeichnung „Katzenschnupfen” ist im Grunde irreführend, denn meist handelt es sich bei dieser Infektionskrankheit um keinen harmlosen Schnupfen. Vielmehr handelt es sich um eine schwerwiegende, manchmal sogar lebensbedrohliche Infektion, die durch verschiedene – sowohl virale als auch bakterielle – Erreger ausgelöst wird. Zu den am häufigsten auftretenden Krankheitserregern zählen Caliciviren, Herpesviren und Chlamydien, aber auch Mykoplasmen und Bordetellen. In vielen Fällen geht der bakteriellen eine virale Infektion voraus. Dadurch ist das Tier bereits geschwächt und es kommt schnell zu einem schwerwiegenden Verlauf. Die Erkrankung betrifft vor allem die oberen Atemwege und die Schleimhäute des Kopfbereiches der Katze. Die ersten Symptome sind ähnlich wie beim Menschen: Tränende Augen, erhöhte Temperatur und Appetitlosigkeit. Darüber hinaus kann ein klarer oder eitriger Augenausfluss auftreten. Unbehandelt kann der Katzenschnupfen zu schwerwiegenden Komplikationen, unter Umständen mit tödlichem Verlauf, führen. Die Infektion erfolgt sowohl direkt durch den Kontakt mit einem infizierten Tier oder aber auch indirekt, z.B. über den Futternapf oder Spielzeug. Sogar der Mensch kann den Erreger mit ins Haus bringen, indem er ihn an Schuhen oder Kleidung trägt (weswegen auch Wohnungskatzen gegen Katzenschnupfen geimpft werden sollten). Anders als bei uns tritt der Katzenschnupfen von Jahreszeiten unabhängig auf.

Prävention: Impfung
Neben 2 Calici-Stämmen und dem Herpesvirus enthält der Impfstoff von Merial auch eine Chlamydien-Komponente. Der Schutz gegen Katzenschnupfen wird so deutlich erhöht. Darüber hinaus ist dieser Impfstoff besonders gewebeverträglich, da er auf die so genannten Adjuvantien (Begleitstoffe) verzichtet und so eine besonders schonende Impfung möglich macht.

Hier findest Du weitere Details zum Katzenschnupfen.
Katzenseuche (Panleukopenie)
Die Katzenseuche, auch bekannt als Panleukopenie oder Feline Parvovirose (FPV), ist die gefährlichste Infektionskrankheit für die Katze. Denn die über den Parovirus übertragene Infektion nimmt meistens einen tödlichen Verlauf. Übertragen wird das Virus entweder über Körpersekrete direkt von Katze zu Katze oder aber auch über Gegenstände wie z.B. Transportboxen und Futterschüsseln (indirekter Kontakt). Das gefährliche und äußerst widerstandsfähige Virus befällt hauptsächlich die Darmzellen, das Knochenmark und das Lymphsystem, verursacht eine Abnahme der weißen Blutkörperchen und schwächt so das Immunsystem. In Folge dessen kommt es häufig zu Appetitlosigkeit, Fieber und Erbrechen. Später stellt sich auch Durchfall ein, der zu rascher Austrocknung durch starken Flüssigkeitsverlust führt. Besonders gefürchtet ist der so genannte perakute Verlauf. Hier verhält sich die Katze oftmals kurze Zeit vorher noch völlig normal, stirbt aber innerhalb weniger Stunden an einem Schock. Befallen werden können zwar Tiere in jedem Alter, besonders häufig wird die Katzenseuche aber bei Tieren unter 2 Jahren diagnostiziert.

Prävention: Impfung
FIP (Feline Infektiöse Peritonitis = Bauchfellentzündung)
Die infektiöse Bauchfellentzündung, auch FIP genannt, ist eine Virusinfektion, die immer tödlich verläuft. Auslöser ist das Coronarvirus, das eigentlich harmlos ist. Mutiert dieses jedoch innerhalb des Trägertiers zum FIP Virus, kommt jede Hilfe zu spät. Aber nicht jede Katze, die das mutierte Virus in sich trägt, muss auch an diesem erkranken. Zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Erkrankung können mitunter Jahre liegen. Das Zusammenspiel vieler Faktoren kann eine Erkrankung begünstigen. Unter anderem können eine Immunsuppression (z.B. durch Stress, Cortison, Infektionen mit FeLV und FIV) sowie Reinfektionen in Mehrkatzenhaushalten die Auslösung der Erkrankung begünstigen. Übertragen wird das zunächst harmlose Virus zumeist über infizierten Kot oder andere verunreinigte Gegenstände. Aber auch der Mensch kann das Virus transportieren und an seine Katze weitergeben. Die ersten Symptome der FIP sind Appetitlosigkeit, Fieber mit ungeklärter Ursache, Apathie, Dehydratation, Anämie und vergrößerter Bauchbereich durch Flüssigkeit in der Bauchhöhle (etwa 36%).

Prävention: Impfung
Tollwut
Tollwut ist eine tödliche Infektionskrankheit, die durch den Biss eines infizierten Tieres oder den Kontakt mit dessen Speichel in einer offenen Wunde übertragen wird. Sie befällt nicht nur alle Säugetiere, sondern ist auch auf den Menschen übertragbar. Nach der Ansteckung siedelt sich das Virus im Gehirn an und verursacht dann die Tollwut-typischen Symptome, wie z.B. Verhaltensstörungen, Unruhe, Scheu, Schreckhaftigkeit und Speichelfluss. Durch zunehmende Aggression kann es zu Angriffen selbst auf vertraute Personen kommen (Beißwut). Der Tod tritt unter zunehmender Lähmung, meist nach wenigen Tagen ein. Therapieversuche sind verboten!

Prävention: Impfung
Krankheiten, die auf den Menschen übertragen werden können
Krankheiten, die auf den Menschen übertragen werden können (Toxoplasmose, Mikrosporie, Chlamydien)
Kostenlos anmelden
MY catSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Du bist noch nicht dabei?
Oder logge Dich jetzt mit Deinem facebook-Account ein
mit facebook
Das große Katzenrassen Quiz
Gerade online
cindyzudii89
cindyzudii89Online seit
4 Minuten
Arishaschatz
ArishaschatzOnline seit
5 Minuten
katzenlady11
katzenlady11Online seit
7 Minuten
Yvonne07
Yvonne07Online seit
11 Minuten
Moderatoren die gerade online sind
ChilliPepperPremium
ChilliPepperOnline seit
17 Minuten
Freunde zu catSpot einladen
catSpot lebt vom Weitersagen. Lade jetzt Deine Freunde zu catSpot ein!
Feedback
Du hast Fragen zu Funktionen, der Mitgliedschaft oder allgemein zu catSpot? Antworten findest Du in den FAQs oder schicke uns einfach hier eine Nachricht!

Dein Feedback:


Dein Name/Benutzername (für Rückfragen):


Deine E-Mail Adresse (für Rückfragen):