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Targettraining mit Katzen: So funktioniert es

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Eintrag vom 09.11.2017

Nicht nur Hunden, auch Katzen kann Targettraining großen Spaß machen. Dabei geht es darum, dass Deine Katze einen bestimmten Gegenstand berührt und ihm folgt. So kannst Du Deine Fellnase beispielsweise in ihre Transportbox lotsen. Wie das Targettraining funktioniert, verraten die folgenden Tipps.

Was ist Targettraining eigentlich?

Der Begriff "Target" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Ziel", etwa eine Zielscheibe beim Dart-Spiel. Das Targettraining ist vor allem bei Hunden oder Seelöwen im Zoo bekannt, funktioniert aber auch bei Katzen. Dabei haltest Du einen bestimmten Gegenstand hoch, den Deine Katze berühren soll. Gelingt dies, belohne Deine Fellnase, um das Verhalten zu verstärken.

Am besten geeignet ist ein sogenannter Targetstab, der mit einer Kugel an der Spitze ausgestattet ist. Du kannst aber auch einen Kochlöffel als Target benutzen. Hauptsache, der Stab ist stabil, das Ziel klar zu erkennen und die Spitze abgerundet, damit sich Deine Katze nicht verletzten kann. Da Katzen Unbekanntes gern neugierig beschnuppern, bietet es sich an, Deiner Samtpfote beizubringen, das Target mit der Nase anzustupsen.

1. Schritt: Clickern

Wie aber bewegst Du Deine Katze dazu, das Target zu berühren? Dafür brauchst Du neben dem Targetstab noch einen Clicker und Leckerlis. Jedes Mal, wenn Deine Katze die Spitze des Stabs mit der Nase beschnuppert, clickerst Du und gibst Ihr ein Leckerchen. Sollte Deine Katze zur besonders vorsichtigen Sorte gehören und sich nicht an den Stab herantrauen, fange etwas kleiner an. Dann clickerst und belohnst Du Deine Miez, sobald sie sich in Richtung Targetstab bewegt oder ihn anschaut.

Achtung! Clicker nicht versehentlich bei unerwünschtem Verhalten. Wenn Deine Katze zum Beispiel in den Targetstab hineinbeißt oder mit der Pfote danach greift, belohne das nicht. Halte den Targetstab nach jedem gelungenen und belohnten Nasenstupser wieder von Deiner Katze weg. Sonst ist das Signal für sie zu unklar und sie weiß nicht genau, welches Verhalten belohnt wurde.

2. Schritt: Gewünschtes Verhalten beim Targettraining verstärken

Deine Samtpfote stupst fleißig mit ihrer Schnute an den Targetstab? Dann kannst Du den Schwierigkeitsgrad erhöhen und das Verhalten verstärken. Zum Beispiel gibt es die Belohnung und den Click nur noch, wenn Deine Katze den Stab längere Zeit berührt.

3. Schritt: Targettraining variieren und Katze Tricks beibringen

Das einfache Targettraining klappt schon wie am Schnürchen? Dann kannst Du noch weitergehen und Deiner Samtpfote Tricks mithilfe des Targetstabs beibringen. Zwinge Deine Fellnase zu nichts, schließlich soll sie ja Spaß am Training haben.

Beispiele:
-„Männchen machen“
-Springen durch einen Reifen
-Drehen um die eigene Achse
-Von der Couch herunter zu springen
-In die Transportbox leiten

Viel Spaß & Erfolg beim ausporbieren!


Quelle: http://www.einfachtierisch.de

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