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Dreifarbige Samtpfoten: Der Mythos Glückskatze

zu SandyMaus' Blogübersicht

Eintrag vom 17.03.2014

Sie gelten als besondere Glücksbringer: Katzen mit schwarz-weiß-orangenem Fell.

Mehrfarbige Katzen sind etwas besonderes. Die Fellfarbkombination schwarz-weiß-orange gilt als selten - und extrem wertvoll. Die Tiere werden deshalb auch "Glückskatzen" genannt.

Zurück geht die Bezeichnung auf diverse alte Legenden. Da diese Fellfärbung so selten ist, reisten japanische Segler früher regelmäßig mit einer Glückskatze auf hohe See, da sie eine sichere Reise und heile Schiffe garantieren sollte. Auch in England und den USA galten die schwarz-weiß-orangen Tiere lange Zeit als Glücksbringer.

Bereits im Mittelalter glaubte man an den Mythos der Glückskatze. Im Volksglauben hieß es da: "Hat man eine Glückskatze im Haus, dann bleibt das Feuer fern."

Andere wissenschaftliche Fakten über die Samtpfoten: Dreifarbige Katzensind fast ausschließlich weiblich. Grund ist ein zusätzliches X-Chromosom bei weiblichen Tieren, das Chromosom, das für die Fellfarbe verantwortlich ist. Erst dadurch wird die Mischung aus Schwarz, Weiß und Orange im Fell erst möglich. Glückskater gibt es nur in den allerseltensten Fällen, meist sind sie eine Anomalie in der Natur und infolge dessen unfruchtbar.

Von Züchtern wird eine dreifarbige Katze Tricolor genannt. Perserkatzen tragen den Namen Calico, während die japanische Bezeichnung für diese ungewöhnliche Art der Fellfärbung "Mi-Ke" ( bedeutet übersetzt "Drei Felle" ) lautet. Der bekannte japanische Talisman "Maneki Neko", eine oft in Restaurants oder kleinen Geschäften zu findende Keramik einer Katze mit einem winkenden Arm, ist fast immer ein Calico. Die erhobene rechte Pfote des Talisman soll dem Besitzer Glück und Reichtum bringen.

Allgemein gelten Glückskatzen als von Natur aus freundlich und kontaktfreudig. Sie sind im Vergleich zu anderen Katzen besonders ausgeglichen, geduldig und ausdauernd.

Quelle: www.rp-online.de

Kommentare als RSS-Feed abonnieren 3 Kommentare

spinnmese
20.03.2014 12:11 Uhr
Die Charaktereigenschaften, zumindest Menschen gegenüber, kann ich bestätigen.
Ob das allerdings an der Fellfarbe oder an einem orientalischen Vorfahren liegt, weiß ich nicht
Ihre getigerte Mitbewohnerin muß allerdings oft unter ihrem Mobbing leiden
heikeroschen
20.03.2014 21:41 Uhr
Das kann ich auch bestätigen meine Glückskatze ist sehr ausgeglichen und geduldig, nur fremde Menschen und Katzen mag sie gar nicht, sie ist ein absoluter liebevoller Einzelgänger
gmorio
13.04.2018 19:19 Uhr
1985 habe ich meine erste Katze erhalten. Sie hat sich mich als Personal ausgesucht. Es war eine Glückskatze wie oben beschrieben. Auf der weißen Brust hatte sie ein rotbraunes T. Ihr Name war Tiger. Leider ist sie 16 Jahre später gestorben. In der Zwischenzeit und auch nach ihrem Tod kamen noch andere Katzen dazu, die ich alle sehr lieb hatte. Doch meine Tiger war immer meine Urkatze. Nachdem ich dann die 5. Katze beerdigt hatte beschloss ich, mir keine mehr zu nehmen. Dann rief mich eine Bekannte an und sagte, sie hätte kleine Kätzchen zu vergeben. Ich antwortete: Ich will keine mehr, aber wie sehen sie denn aus. Meine Bekannte entgegnete: "Ich weiß nicht, wie ich sie beschreiben soll, das eine ist eine Glückskatze". Meine spontane Antwort darauf war: "Die nehme ich" Als sie 6 Wochen alt war habe ich sie abgeholt. Seither ist sie mein Sonnenschein. Sie wird demnächst 7 Jahre alt und ich hoffe, dass sie noch sehr lange bei mir ist. Es ist ein Glück für mich und für meine Katze, dass wir uns gefunden haben.

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