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Die Karin Bührle Kolumne

Die Tierarztpraxis Karin Bührle besteht seit dem Jahre 2002 in den jetzigen Praxisräumen.

Die Praxis wird ganzheitlich geführt, damit findet sich für jede Erkrankung Ihres Tieres die bestgeeignete Therapie.
Ob rein schulmedizinisch, in Kombination mit den alternativen Heilverfahren oder ausschließlich über Naturheilverfahren: ganz nach Ihrem Wunsch und natürlich unter der Prämisse, Ihrem erkrankten Tier auf die beste und schnellst mögliche Weise zu helfen und damit für Heilung zu sorgen.

Studium an der HU/FU Berlin von 1991-1997, danach Übernahme einer Kleintierpraxis in Arnsberg im Hochsauerlandkreis.

Seit 2001 wieder zurück in der Heimat (denn: a Schwob verpflanzt mer net.)

Die alternativen Heilverfahren werden im Studium äußerst stiefmütterlich
behandelt. Diese Bereich müssen nach Beendigung des Studiums der
Veterinärmedizin sehr zeitaufwendig mehrmals im Jahr auf Fortbildungen
erarbeitet werden.
Therapie bei der Silvesterängstlichkeit
Die Furcht vieler Haustiere vor den Silvesterknallern ist äußerst problematisch. Nicht nur für das Tier selbst, auch für dessen Besitzer. Die ängstlichen Tiere tun einem leid, und durch übergroße Fürsorge wird das ängstliche Verhalten leider nur noch weiter unterstützt. Die Tiere reagieren meist von Jahr zu Jahr heftiger in ihrer Furcht und lassen damit auch die Besitzer regelrecht verzweifeln.

Die Ängstlichkeit bei Silvester, Fußballmeisterschaften und Gewitter kann sehr gut mittels Klassischer Homöopathie behandelt werden. Wichtig dabei ist, dass die Behandlung nicht erst 4 Wochen vor Silvester beginnt, da die meisten schussängstlichen Haustiere schon Tage vor Silvester Probleme haben, da die Böllerei beginnt, sobald die ersten Silvesterartikel verkauft werden.

Da es sich bei der Angst vor den Böllern um erlerntes Fehlverhalten handelt, kann man das Tier recht leicht entsprechend behandeln. Um dieses Fehlverhalten regulieren zu können, muss eine angemessene Therapie frühzeitig beginnen. Alle nicht schulmedizinischen Produkte brauchen eine gewisse Anlaufzeit, dass der Körper in eine Selbstregulation kommen soll und keine Symptome unterdrückt werden sollen.

Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es:


  • Klassische Homöopathie


Das Konstitutionsmittel in der Klassischen Homöopathie soll alle Schwächen des Tieres ansprechen. Deshalb gibt es auch nicht „die“ Angstglobuli, die einfach jedem Schussängstlichen gegeben werden können, sondern jeder Patient mit Furcht vor Böllern muss gesondert repertorisiert werden.

Durch die Globuli soll erreicht werden, dass die Reaktion des Patienten auf die ihn erschreckenden Einflüsse weniger drastisch ausfällt und er mit der Zeit lernt, dass Böller gar nicht so dramatisch sind. Das funktioniert sehr gut, in den meisten Fällen ist innerhalb kurzer Zeit eine wesentliche Besserung erkennbar. Da Silvester nur 1x im Jahr ist, kann man dies natürlich auch erst dann wirklich verifizieren.

Die meisten schussängstlichen Tiere haben aber auch oft Furcht vor Gewitter, diese Furcht muss sich unter der Therapie natürlich auch deutlich bessern. Der Behandlungserfolg ist deshalb meist auch schon vor Silvester erkennbar.

  • Bachblüten

Mit Bachblüten kann diese Regulation recht gut und anhaltend erfolgen. Die Bachblüten müssen für jeden Patienten ausgetestet werden, da nicht jedes ängstliche Tier die gleichen Blüten benötigt. Die im Handel verfügbaren „Angsttropfen“ helfen nicht unbedingt, trotzdem können die für das Tier speziell ausgetesteten Bachblüten erfolgreich sein.

Die Therapie sollte mindestens 2 Monate vor Silvester begonnen werden, wobei nicht unbedingt eine durchgehende Medikation notwendig ist. Meist reichen 14 Tage um den gewünschte Erfolg zu sehen, meist aber muss die Anwendung wiederholt werden und natürlich sollte der Patient über Silvester behandelt werden. Unter der Bachblütentherapie sieht man deutlich, dass das Tier deutlich weniger Stress mit der Knallerei hat und auch wesentlich weniger Schwierigkeiten mit den Tagen nach der Schießerei hat. Anstatt das Problem von Jahr zu Jahr zu verschlimmern, erkennt man eine deutliche Besserung der Symptome. Wie oft und wie lange die Bachblüten gegeben werden müssen, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Die Eingabe sollte mehrmals täglich erfolgen, am besten direkt ins Maul oder über eine kleine Menge Futter bzw. Flüssigkeit.

Ihre Karin Bührle
www.tierarzt-buehrle.de
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